Trigger!
Wozu sollten sie gut sein? Meistens fühlt es sich quälend und schmerzvoll an, wenn etwas triggert.
Der Trigger holt das im Körper abgespeicherte Trauma aus seinem Dornröschenschlaf. Er lässt dich spüren, dass da noch etwas Unverarbeitetes schlummert.
Der Körper erinnert sich. Das tut er auch dann, wenn das Trauma so früh geschah, dass du keine kognitive Erinnerung mehr an den ursprünglichen Vorfall hast. Der Körper erinnert sich dennoch. Und das tut er so oft bis es dir gelingt, ihm zu signalisieren, dass die Situation heute sicher ist. Darum ist es gut, ein paar Methoden zu kennen, die für dich im Ernstfall hilfreich sind.
In diesem Blog gibt es zahlreiche Blogartikel mit Hinweisen, wie du dich selbst mehr stabilisieren kannst, damit triggernde Situationen dich nicht mehr so leicht umhauen können.
Aufrecht gehen - Wir wollen uns in Würde wieder aufrichten.
Sich aufzurichten ist das Gegenteil davon, sich klein zu machen, sich zu ducken. Richte ich mich auf, so bedeutet das, dass ich mich für andere, für die Welt, aber auch für mich selbst sichtbar mache.
Ertrage ich das?
Lies dazu gerne den Blogartikel.
Das Trauma - Wir brauchen Trost... und Trigger!
Aber wozu sollten Trigger gut sein?
Trigger holen das Erlebte Trauma aus dem Dornröschenschlaf. Erst, wenn es wieder spürbar ist, kann es ausheilen.
Wir leben in einer Gesellschaft, die sich durch ein hohes Maß an Gewalt selbst in ihren Strukturen erhält.
Immer noch gilt das Gesetz des Stärkeren. Vielleicht auch des Reicheren.
Gewalt beginnt nicht mit einem Mord, einem Raubüberfall oder einer Vergewaltigung. Und auch nicht mit einer Kriegsoffensive.
Gewalt ist allgegenwärtig und häufig so subtil, dass sie erst bei genauerem Hinschauen als solche wahrgenommen wird...
Was passiert mit mir? - Wenn die erwachsenen Kinder triggern, fühlt sich das erstmal nicht schön an. Was aber lässt uns unwohl fühlen?
Meine Herkunfts- Sippe.
Wir können es drehen wie wir wollen, wir sind hineingewoben in diese Sippe und daran wird sich auch nichts ändern.
Die alten Schutzmauern.
In dieser Nacht spürte ich den Schutzpanzer deutlich, den ich mir zugelegt hatte. Die Schutzmauern, die ich um mein Herz, um meinen Körper, um mich selbst gebaut hatte. Sie ließen nicht zu, dass ich mich in dieser Nacht meinem Mann anvertrauen konnte. Ich weinte, weil es körperlich wehtat. Es geschah jedoch noch mehr...
Kontaktabbrüche.
Nahezu in jeder Familie gibt es Kontaktabbrüche.
Jugendliche oder erwachsen gewordene Kinder brechen den Kontakt zu ihren Eltern oder zu einem Elternteil ab.
Manchmal ist es auch umgekehrt. Dann brechen Elternteile den Kontakt zu ihren erwachsen gewordenen Kindern ab.
Geschiedene Eltern brechen den Kontakt zueinander ab.
Geschwister brechen den Kontakt zueinander ab.
Und so weiter…
Die Flucht aus dem Körper.
Fühlst du dich wohl in deinem Körper? Ist er gut zu dir? Und bist du gut zu ihm?
Das erste, und das letzte, womit wir es im Leben zu tun haben, ist unser Körper.
Wenn etwas gelebt und gespürt werden möchte, wird es wiederkommen. So lange, bis die damit verbundene Botschaft angekommen ist.
Wer auf Heilungswegen unterwegs ist, wird um das Prinzip der Erstverschlimmerung vermutlich nicht drum herum kommen. Viele Menschen wünschen sich tiefgreifende Heilungsprozesse. Doch die tun häufig erstmal weh!