Wenn ein Mensch stirbt – entsteht in uns eine neue Ordnung
Wenn ein Mensch stirbt ordnet sich in uns etwas neu. Das Leben ist nicht weg, nur weil die entsprechende Person verstorben ist. Es ist lediglich aus dem Körper gewichen.
Sterben und Leben – unsere ewige Angst vor dem Tod
Wir werden erst dann die Fülle des Lebens begreifen, wenn wir es gelernt haben, das Sterben und den Tod auszuhalten und zu erleben. Jeder und jede einzelne von uns.
Das mag eine kühne Behauptung sein.
Ich bin jedoch fest davon überzeugt, dass es sich so verhält.
Die Angst vor dem Tod ist der Stachel, der nahezu unser gesamtes Handeln bestimmt.
Von Generation zu Generation weitergegeben, tun wir alles erdenkliche, um diesen Stachel nicht zu spüren.
Dabei wissen wir alle, dass wir dem Sterben auf Dauer nicht entkommen werden. Weder unserem eigenen noch dem der Eltern, der Freunde oder – und das ist eine besonders schmerzliche Erfahrung – dem Sterben eines Kindes.
Während Tod und Sterben in den Medien allgegenwärtig ist, sind wir im echten Leben nie so ganz vorbereitet, wenn wir damit konfrontiert werden.
Was wäre, wenn wir das Sterben mehr sichtbar machen würden? Wenn wir es mehr mitansehen und miterleben würden? Was wäre, wenn wir den Tod weniger bekämpften als ihn zu begleiten? Wenn wir aufhören würden, gegen Krankheiten wie gegen einen Feind zu kämpfen? Sie eher als Erfahrung zu betrachten und uns entsprechend selbst liebevoll zu behandeln oder ebenso liebevoll behandeln zu lassen.
Wie fühlt dieser Gedanke sich für dich an?
Wenn ein Mensch stirbt ordnet sich in uns etwas neu. Das Leben ist nicht weg, nur weil die entsprechende Person verstorben ist. Es ist lediglich aus dem Körper gewichen.
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