Kinder kommen zu uns, bleiben eine Weile und gehen wieder.

Vom Kopf her wissen wir das. Warum sind dann die Loslass- Prozesse für viele Mütter so schwierig?

Erinnerst du dich noch an die Zeit, bevor die Kinder ins Haus kamen? Als du noch nicht Mutter warst? Womit hast du deine Zeit verbracht?
Hast du dir ein oder mehrere Kinder gewünscht? Brauchtest du lange, um schwanger zu werden? Der Wunsch nach einem Kind ist bei manchen Frauen so intensiv, dass seine „Nichterfüllung“ sie in Depressionen stürzt. Was hast du alles versucht, bis es endlich geklappt hat?

Vor dem ersten Kind haben wir eine bestimmte Idee oder Vorstellung davon, wie es sein könnte, ein Kind zu haben. Wie es sich jedoch anfühlt, „plötzlich“ Mutter zu sein, erfahren wir in letzter Konsequenz erst, wenn das Baby da ist. Kein noch so toller Ratgeber kann die eigene Erfahrung ersetzen.

Bei der Geburt wird etwas getrennt, was „gefühlt“ eigentlich noch zusammengehört. Die Mutter und ihr Kind.

Somit beginnen die Loslösungsprozesse, ob uns das gefällt oder nicht, unmittelbar mit der Geburt des Kindes.

Und dann beginnen die Jahre mit den Kindern. Jede Menge Lärm, Aufs und Abs und kaum hast du dich umgedreht, stehen sie kurz vor dem Schulabschluss und verlassen das Haus wieder, in dem es jetzt bedenklich still wird. Nun kommt das Loslassen in seine finale Phase.

Jetzt kommt es auf die Qualität deiner Selbstverbindung an. Ein solider innerer Wegweiser hilft beim Loslassen und ist durch keine Elternzeitschrift zu ersetzen.

Ich praktiziere seit vielen Jahren Meditation, unterstützt von einem sanften meditativen Yoga. Das bringt die Innen- und Außenwelt immer wieder in eine Balance.

Lies in unterschiedlichen Blogartikeln, wie du dich selbst immer wieder aufstellen kannst und so das Verselbständigen der Kinder zu einem Wachstumsprozess für die ganze Familie wird…

Die große Mutter – und die Kinder der Kinder

Die Große Mutter - und die Kinder der Kinder. Das Enkelkind ist in die Schule gekommen. Und als sie so dastand, bepackt mit Tornister und Schultüte, kamen prompt die Erinnerungen. Erinnerungen an die eigene Einschulung. Und dann die ersten Schultage der eigenen Kinder. Heute bin ich nicht mehr die Mutter, sondern die Großmutter, die „Große“ Mutter des frischgebackenen Schulkindes. Tief berührt beobachte ich die Eltern in ihrer fürsorglichen Anteilnahme am großen Tag ihrer Tochter...

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Gewalterfahrungen – Eine Überforderung für unser Nervensystem

Wir leben in einer Gesellschaft, die sich durch ein hohes Maß an Gewalt selbst in ihren Strukturen erhält. Immer noch gilt das Gesetz des Stärkeren. Vielleicht auch des Reicheren. Gewalt beginnt nicht mit einem Mord, einem Raubüberfall oder einer Vergewaltigung. Und auch nicht mit einer Kriegsoffensive. Gewalt ist allgegenwärtig und häufig so subtil, dass sie erst bei genauerem Hinschauen als solche wahrgenommen wird...

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Kontaktabbrüche – Wenn ein Miteinander nicht mehr möglich ist

Kontaktabbrüche. Nahezu in jeder Familie gibt es Kontaktabbrüche. Jugendliche oder erwachsen gewordene Kinder brechen den Kontakt zu ihren Eltern oder zu einem Elternteil ab. Manchmal ist es auch umgekehrt. Dann brechen Elternteile den Kontakt zu ihren erwachsen gewordenen Kindern ab. Geschiedene Eltern brechen den Kontakt zueinander ab. Geschwister brechen den Kontakt zueinander ab. Und so weiter…

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